| 5.2. Elektronenmikroskopie:
Zellstrukturen, die kleiner als einen Mikrometer sind, kann man im
Lichtmikroskop nicht mehr erkennen. Zur Untersuchung kleinerer Strukturen muss
man ein Elektronenmikroskop benutzen. Um verschiedene mikroskopische Strukturen
zu erkennen, werden diese unterschiedlich durchlässig für den Elektronenstrahl
gemacht. Dies erreicht man durch Imprägnierung mit Schwermetall-Ionen, wie
Osmium (Osmiumtetroxyd), Uran (Uranylacetat) oder Blei (Bleicytrat). Damit
erscheinen im elektronenmikroskopischen Schwarz-Weiß-Bild zum Beispiel alle
Membranen der Zelle dunkel.
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Transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme einer Zelle aus
einem Liposarkom (bösartiger Tumor der Fettzellen). |
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Es gibt zwei verschiedene Arten der Elektronenmikroskopie: Mit der
Transmission-Elektronenmikroskopie (TEM) betrachtet man sehr dünne Schnitte von
Zellen, mit der Raster-Elektronen-Mikroskopie (REM) dagegen deren Oberflächen.
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Rasterelektronen-mikroskopische Aufnahme der Oberfläche einer Zelle des
Rippenfells. |
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In der modernen cytopathologischen Krebsdiagnostik spielt die
Elektronen-Mikroskopie als seltene Zusatzuntersuchung nur noch selten eine
Rolle, zum Beispiel um beim Myoblasten-Myom typische Kristalle zu erkennen. |