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8.16. Speiseröhrenkrebs

1. Sinnvolle Anwendungen (Indikationen):

• Ergänzung der bioptischen Diagnostik bei Glasfiber-Endoskopie zur Erhöhung der Treffsicherheit bei nicht sichtbaren Frühkarzinomen (In-situ-Stadium)

• Abklärung eines Verdachtes auf Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis)

2. Materialgewinnung:

Bürstenabstriche bei Spiegelung der Speiseröhre (Ösophagoskopie, Gastroskopie)

3. Komplikationen:

keine

4. Unterscheidbare Krankheiten:

- Entzündungen (Soor, Aspergillus, Herpes, Pemphigus)
- Karzinome (fünf verschiedene Typen)

5. Treffsicherheiten (Shu, 1985):

Diagnostic accuracy: 94,9 %

6. Klinische Bedeutung:

• Wenig invasive, komplikationslose, preiswerte und schnelle Maßnahme zur Diagnose von Entzündungen des Ösophagus

• Die Biopsie-Diagnostik ergänzendes Verfahren der endoskopischen Tumor-Diagnostik

7. Hilfsmethoden:

DNA-Zytometrie zur Abklärung cytologisch tumorverdächtiger Zellen (Dysplasien). Positiver Prädiktionswert von DNA-Aneuploidie: 100 % (Montgomery et al., 1996; Hu et al., 1998; Menke-Pluymers et al., 1995).

8. Abbildungen:

Ösophagusschleimhautabstrich bei Soorösophagitis.
Ösophagusschleimhautabstrich bei Barret-Mukosa.
Ösophagusschleimhautabstrich mit Regeneratepithelien.
Ösophagusschleimhautabstrich bei Plattenepithelkarzinom.     

 

 
 

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