| 10.1. Treffsicherheiten Um die Sicherheit diagnostischer Verfahren in der Medizin genau zu fassen, verwendet man folgende Maßzahlen der Treffsicherheit: Sensitivität ist der Prozentsatz richtig erkannter Kranker (oder Tumoren) unter allen Kranken (beziehungsweise allen Tumoren). Spezifität ist der Prozentsatz richtig erkannter Gesunder unter allen Gesunden. Falsch-Positivrate ist der Prozentsatz von Krankheits-, beziehungsweise Krebsdiagnosen, die sich im nachhinein als falsch (kein Krebs) herausstellen. Falsch-Negativrate
ist der Prozentsatz übersehener Kranker, bzw. Positiver Prädiktionswert ist der Prozentsatz von Krankheits- bzw. Tumordiagnosen, der sich später als korrekt herausstellt. Negativer Prädiktionswert ist der Prozentsatz von als gesund (Tumor-frei) diagnostizierten Gesunden bzw. Patienten ohne Tumor. Klassifikationsgenauigkeit ist der Prozentsatz von Krebsdiagnosen, deren feingewebliche Typisierung (Klassifikation) sich bei der Nachuntersuchung als korrekt herausstellt. Im Idealfall
sollten Sensitivität, Speziftät,
positive und negative Prädiktionswerte. In der Praxis
liegen diese Zahlen vor allem für die Gewebediagnostik aber oft nicht vor.
Vielmehr wird meist fälschlicherweise oft angenommen, dass ihr eine
Für die Mundkrebsdiagnostik
beträgt die Sensitivität der histologischen und der
Die Treffsicherheit der cytologischen
Diagnostik muss sich für jedes Organ an
|