vorherige Seite nächste Seite

2.5. Welche Krebse gibt es?

Von jedem Zelltyp, der beim Menschen vorkommt, können verschiedene gutartige und bösartige Tumoren ausgehen. Diese tragen in der Regel den Namen des Zell- oder Gewebstyps, von dem sie ausgehen (=histogenetische Tumorklassifikation). Das Plattenepithelkarzinom geht beispielsweise von den Plattenepithelien (etwa des Muttermundes) aus, das maligne Melanom der Haut von den Melanozyten, den pigmentbildenden Zellen.

12 Zellen eines Gebärmutterhalskarzinoms in einem Abstrich vom Muttermund.
Zellen eines Harnbblasenkarzinoms aus dem Urin.
Immunzytochemische Darstellung von Alpha-1-Fetoprotein (körnige Braunfärbung im Zytoplasma) in Zellen eines Leberkarzinoms aus einem Feinnadelpunktat.
Immunzytochemische Darstellung des Lymphozyten-Markers LCA in Tumorzellen eines Rippenfellergusses bei einem malignen Lymphom.
Zellen eines  kleinzelligen Lungenkrebses im Sputum.
Zellen eines kleinzelligen Lungenkrebses im Sputum.
Zellen eines Drüsen-bildenden Karzinoms des Gebärmutterhalses in einem Abstrich.
Zellen eines wenig bösartigen Karzinoms der Prostata mit guter Prognose in einem Feinnadelpunktat.
Zellen eines sehr bösartigen, Drüsen bildenden Karzinoms der Prostata mit schlechter Prognose in einem Feinnadelpunktat.
Zellen eines papillären Schilddrüsenkarzinoms in einem Feinnadelpunktat.

Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-0-M) zählt 2 239 feingeweblich verschiedene Tumoren. Diese zu erkennen und exakt zu typisieren ist die Aufgabe des Arztes für Pathologie.

 

 

vorherige Seite nächste Seite