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Was ist Cytopathologie?
Der Begriff „Cytopathologie“ setzt sich
zusammen aus den lateinischen Worten für „Zelle“ und „Lehre von den
Leiden“ und beschreibt so bereits, worum es bei dieser Methode geht: Mit
Hilfe von Körperzellen werden Patienten auf mögliche Leiden, also
Krankheiten hin untersucht. Neben einigen Infektionskrankheiten können vor
allem verschiedenste Arten von Krebs mit Hilfe der Cytopathologie
frühzeitig entdeckt werden. Dabei erreicht die vor rund 50 Jahren
entwickelte Methode heute vereinzelt bereits höhere Treffsicherheiten als
herkömmliche Methoden, ist diesen aber in der Regel ebenbürtig. Ein
Vorteil der Cytopathologie ist dabei, dass die benötigten
Zellen sehr
unkompliziert und fast immer schmerzfrei gewonnen werden – eine blutige
Gewebsentnahme oder Operation wie bei der traditionellen Gewebediagnostik
(Histologie)
entfällt. Eine weitere Stärke dieser „sanften Krebsdiagnostik“ ist ihre
hohe Vorhersagekraft: Bestimmte Krebsarten lassen sich damit bis zu fünf
Jahre früher entdecken.
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Bürstenabstrich von einer
krebsverdächtigen weißen Veränderung der Mundschleimhaut (Leukoplakie). |
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Arbeitsplatz einer für zytologische
Krebsdiagnostik speziell geschulten Medizinisch-Technischen Assistentin
(MTA). |
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Mikroskopisches Präparat auf dem
Objekttisch eines Lichtmikroskopes zum Durchmustern auf Tumorzellen. |
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Gefärbter Gewebsschnitt eines
Mundkrebses. |
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Was ist Krebs?
Index wichtiger Begriffe der
Cytopathologie
Lehrbücher der
Cytopathologie
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