| Wie funktioniert
Cytopathologie? Nachdem der
Cytopathologe die Zellprobe eines Patienten erhalten hat, wird sie
zunächst gefärbt und dann unter dem Mikroskop untersucht. Bei diesem seit
gut fünfzig Jahren bewährten Verfahren kann der Arzt oft bereits mit
bloßem Auge erkennen, ob die Zellen Anzeichen einer Krebserkrankung
aufweisen. Die Cytopathologie hat jedoch zusätzlich eine ganze Reihe zum
Teil computergestützter Verfahren entwickelt, welche die Diagnose sicherer
machen. So wird bei der sogenannten
DNA-Bildcytometrie durch die Messung der Erbsubstanz (DNA) in den
Zellkernen festgestellt, ob überhaupt eine bösartige Veränderung vorliegt
und ggf. wie bösartig sie ist. Die
Immuncytochemie hilft den Tumortyp exakt zu bestimmen. Mit der
DNA-in-situ-Hybridisierung und der
AgNOR-Analyse können in manchen Organen sogar wenige Dutzend
Krebszellen sicher erkannt werden. Hier finden Sie Beschreibungen der Untersuchungsmethoden. |
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