|
Wie kann ich Cytopathologie
nutzen?
Am Anfang einer cytopathologischen Untersuchung steht meist ein konkreter Krebsverdacht. Möglicherweise entdecken Sie als Patient selbst einen verdächtigen Fleck der Mundschleimhaut (Abbildung) oder einen Knoten in der Schilddrüse oder es macht Sie beispielsweise Ihr Hausarzt bei einer Routineuntersuchung darauf aufmerksam. Vielleicht wird Sie auch Ihr behandelnder Arzt auf die Möglichkeit einer cytopathologischen Abklärung eines Tumorverdachtes hinweisen. Tut er dies nicht, so können und sollten Sie selbstverständlich auch von sich auch danach fragen. Um eine cytopathologische Untersuchung durchzuführen, müssen dann zunächst Zellen aus der betroffenen Körperregion gewonnen werden. Dazu gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: Entweder wird ein wenig Körperflüssigkeit untersucht oder der Arzt nimmt von einer Schleimhaut einen sogenannten Abstrich. Die Gewinnung von Flüssigkeiten wie Urin (Abbildung) oder abgehustetem Schleim (Sputum) ist denkbar unkompliziert und auch ein Abstrich, der mit einer wenige Millimeter großen Bürste genommen wird, ist völlig schmerzfrei (Abbildung). Bestimmte Organe wie die Schilddrüse werden mit Hilfe einer haarfeinen Nadel untersucht (Punktion) (Abbildung), selbst dies ist aber wesentlich angenehmer als eine vorsorgliche Operation. Die Zellprobe wird dann zur Untersuchung an den Cytopathologen geschickt.
Hier finden Sie eine Beschreibung der Entnahme-Methoden. |